Das Handy in der Schule

Besonders am Handy scheiden sich die Geister. Erwachsene sehen im Handy in Regel ausschließlich das Telefon (mit maximal noch der SMS-Funktion). Da wird auch gerne stolz das uralte Handy präsentiert, weil das alles Wichtige kann, was man braucht und ein Handy mit mehr Funktionen ist ja völlig unnötig. Ich gehöre mittlerweile auch zu den Menschen die sich zumindestens leicht darüber aufregen, wenn im Zug oder Restaurant lautstark mit dem Handy telefoniert wird (ich biete dann auch immer gern an, das Fenster zu öffnen, weil bei der Gesprächslautstärke muss das ja auch ohne Handy gehen). Und mich nervt auch laute Musik aus Handys, auch da sag ich gerne mal meine Meinung im Bus.

Man muss aber einmal völlig losgelöst von eigenen Erfahrungen und der Tatsache wie man durchaus auch ohne Handy aufwachsen konnte sehen, dass das Handy inzwischen das am stärksten vertretene Medium bei Kindern und Jugendlichen ist. 92% aller 12- bis 19-jährigen besitzen ein Handy (JIM-Studie 2006). Bereits ein Viertel aller acht- und neunjährigen hat ein eigenes Handy; in der Gruppe 10- bis 11-jährige die Hälfte; bei 12- bis 13-jährigen drei Viertel (KIM-Studie 2006). Im Gegensatz zu anderen Medien bestehen kaum Unterschiede zwischen den Bildungsgruppen oder den Geschlechtern. Als Kommunikationsgerät strukturiert es das tägliche Leben der Jugendlichen und dient zur Organisation des Alltags. Das Handy ist ein wichtiges Instrument um sich einen eigenen, individuellen und unkontrollierten Medienraum zu schaffen, in dem sich Jugendliche frei bewegen und ausleben können.

handy

Nun kann man sich natürlich fragen, ob diese hohe Bedeutung für das Leben von Jugendlichen gerechtfertigt und überhaupt sinnvoll ist. Ich halte das aber eher für eine philosophische Frage, die es ähnlich schon in allen Generationen gegeben hat. Ich habe mir eher angewöhnt mich dafür zu interessieren was Jugendliche so alles mit dem Handy anfangen und ich beginne zu verstehen und weitestgehend zu akzeptieren.

Beim Thema Handy und Schule denken wir natürlich zunächst an die verbotenen Inhalte, die auf dem Schulhof getauscht werden und an „Mobbing“-Videos.

Nach den Schulgesetzen der Länder haben Schulleitung und Lehrkräfte die Möglichkeit, Gegenstände, die den Unterricht stören, einzubehalten. An den meisten Schulen ist ein generelles Verbot von Handys im Unterricht oder sogar auf dem gesamten Schulgelände erlassen worden. Ich denke, das Verbot von Handys im Unterricht ist sinnvoll und auch unproblematisch zu vermitteln. Auch ich durfte während meiner Schulzeit im Unterricht nicht Skatspielen, Briefmarken tauschen oder mit dem Walkman Musik hören. Diese Regelung fand ich auch nicht immer klasse, aber ich habe es doch verstanden und es war ja auch nicht so, dass Skatspielen, Briefmarken oder der Walkman insgesamt als schlecht bezeichnet wurden.

Ein komplettes Verbot für den gesamten Schulbereich halte ich erst einmal für schwer durchsetzbar (ein hoher Aufwand an zeitlichen und personellen Kontrollmaßnahmen) und zum anderen frage ich mich, ob dies der richtige Weg ist und ob es sinnvoll ist, ein Medium mit derartigem Stellenwert in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in der Schule zum Tabu zu erklären. Generelle Handyverbote verschieben lediglich das Problem in den außerschulischen Bereich und fördern weder Medienkompetenz noch einen verantwortungsvollen und vernünftigen Umgang mit dem Handy. Außerdem, da sollten wir uns nichts vormachen, ist alles was verboten ist und alles was für Erwachsene unnütz ist, erstrecht unglaublich interessant für Kinder und Jugendliche.

Zunächst müssen sich meiner Meinung nach Eltern, Lehrer und Schulleitungen Gedanken darüber machen, was eigentlich verboten werden soll und wo die Gefahren und Probleme im Zusammenhang mit dem Handy liegen. Es kann ja nicht darum gehen, das Jugendliche nicht mehr auf dem Schulhof einen Klingelton tauschen, sich den Termin für die nächste Mathematikarbeit in ihren Handykalender eintragen oder das sich Schüler sich gegenseitig die Fotos aus dem letzten Urlaub oder der Party zeigen. Es muss darum gehen, das Schüler keine heimlichen Fotos anderer Mitschüler oder Lehrer machen und dies dann auch für Mobbing einsetzen und es muss klar sein, das das tauschen von Pornografischen oder Gewaltverherrlichenden Videos verboten sein muss. Also all dies, was auch schon vor dem Handyzeitalter verboten war und eben nicht für Kinder und Jugendliche geeignet ist. Sinnvoll ist es dazu klare Spielregeln aufzustellen. Das beinhaltet die deutliche Benennung und Thematisierung von verbotenen Handlungen, Inhalten und deren Konsequenzen. Ich bin natürlich auch nicht so naiv um zu glauben, das wenn etwas verboten ist, sich alle Schüler gleichermaßen daran halten und mit Spielregln alles eingedämmt wird. Aber ich bin fest davon überzeugt, das es ein positives Signal setzt: „Hallo Schüler, wir akzeptieren eure Kultur und eure Kommunikationsstrukturen. Wir verbieten und verteufeln nicht Pauschal, sonder wir haben uns damit auseinandergesetzt“. Ich habe ja den großen Vorteil, dass ich eben nicht der Lehrer bin, wenn ich an Schulen mit Schülern arbeite. Mir erzählen Schüler häufig die Dinge, die sie Lehrern nicht erzählen würden und ich weiß aus der Erfahrung, das sich Kinder und Jugendliche wünschen, das sich Erwachsenen mit dem auseinandersetzen was sie beschäftigt und nicht pauschal etwas verbieten. Kinder und Jugendliche haben dann auch meist keine Probleme mit Spielregeln.

Natürlich wird es immer Kinder und Jugendliche gegen, die sich nicht an Spielregeln halten. Aber das gibt es in allen Bereichen des Lebens. Mir ist es wichtig den Versuch zu machen, das Thema Ernst zu nehmen und kompetent aufzuarbeiten.

Zudem müssen schnellstens kreative Projekte zum Thema Handy in den Schulen angeboten werden. Hier geht es darum Alternativen aufzuzeigen, ein Bewusstsein zu schaffen und die kreativen Potentiale und die technischen Kompetenzen die die Jugendlichen haben zu fördern.

Hierzu gibt es ein hervorragendes Beispiel aus Rheinland-Pfalz. Die medien+bildung.com hat mit ihren Projekten „Taschenfunk“ und „my mobile“ Konzepte und Materialien für den Einsatz des Handy im Sinne des integrierten Lernens entwickelt und durchgeführt.

medien+bildung.com

iLearn oder rettet der Laptop die Schulen?

Vor ein paar Tagen bekam ich einen Link zu einem sehr interessanten Film und Artikel über eine Mittelschule in der Bronx getwittert. Die CIS 339 wurde auf Initiative des neuen Schulleiters Jason Levy in das „iLearn“ Programm des New York City Deptartment of Education aufgenommen und bekam im September 2006 eine große Anzahl an Laptops für Schüler und Lehrer. Nach einen Trainingsprogramm wurden die Laptops direkt im Unterricht eingesetzt. Der Erfolg war erstaunlich, stand die Schule vorher noch kurz vor der Schließung, ist sie nun eine echte Vorzeigeschule. Die Leistungen der Schüler haben sich erheblich verbessert und der Schulalltag und das Lernen haben sich gewaltig verändert.

Film und Artikel

Obwohl ich als Medienpädagoge natürlich begeistert von dieser Art des Lernens bin, habe ich, wie viele andere, auch eine leicht ambivalente Position zu diesem Thema und ich bin nicht von allen neuen Technologien und Anwendung restlos überzeugt. Natürlich ist der Laptop nicht das Allheilmittel, um lernmüde und gelangweilte Schüler wieder ins Boot zu holen, aber es ist und bleibt ein hervorragender Ansatz. Ich glaube es geht nicht um die Frage, ob man technische Entwicklungen einsetzen muss, um den Unterricht interessanter zu gestalten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass im Vergleich zum Frontalunterricht und dem Lernen wie vor 30 Jahren, jede Art von anderem Unterricht mich mehr motiviert und stärker mein Interesse geweckt hat.

Spielzeug oder Werkzeug?

Das ist genau die Frage, die Lehrer gerne sofort stellen. Nein, der Laptop und das Internet sind kein Spielzeug. Und selbst wenn wir es als Spielzeug begreifen würden,Jason Levy wäre das nicht wirklich dramatisch. Im Spiel lernen Kinder und auch Jugendliche schnell und nachhaltig. Eltern und Lehrer sollten die mediale Welt von heute aber eher als Werkzeug sehen. 

Gehen andere Fähigkeiten verloren?

Klar will niemand Kinder, die ihr Leben ausschließlich über die Tastatur gestalten. Und niemand will Jugendliche, die nicht mehr in der Lage sind, mit einem Stift einen Text zu Papier zu bringen. Ok, und dass sie ab und an mal ein echtes Buch lesen, würden wir uns schon wünschen. Natürlich müssen die grundlegenden Dinge weiter eine wichtige Rolle im Schulalltag spielen. Lesen, Schreiben, Rechnen, soziales Miteinander, Diskussionen, Gruppenarbeit und vieles mehr sind wichtig und dürfen auch im digitalen Zeitalter nicht aus den Augen verloren werden. Dieses „Basiswissen“ geht mit dem Einsatz neuer Technologien nicht verloren (auch wenn uns das einige Lehrer hartnäckig einreden wollen). Es wird nur auf eine andere Ebene verschoben – eben mit neuen Werkzeugen bearbeitet.

Noch ein Wort zu den Eltern und deren Sorgen. Kinder und Jugendliche verbringen genau so viel Zeit vor dem PC, wie sie auf der anderen Seite keine Alternativen geboten bekommen. Klingt komisch, ist aber so. Und ich kenne viele Grundschulkinder, die noch nie eine Bibliothek von innen gesehen haben oder einen Fußball nur aus dem Fernsehen kennen.

Multitaskingfähigkeit – Fluch oder Segen?

Kinder und Jugendliche erfassen heute technische Dinge unglaublich schnell und ihre Fähigkeit, verschiedene Dinge gleichzeitig zu tun ist beeindruckend (nehmen Sie nur einmal eine ganz normale Chat-Kommunikation). Auf der anderen Seite haben sie oft erhebliche Defizite, was die Konzentration oder das längere Arbeiten an einem Thema betrifft. Ebenso erlebe ich es oft, dass Schüler mit den im Internet angebotenen Ergebnissen nur schwer etwas anfangen können, wenn es sich um lange Texte handelt oder es Seiten sind, auf denen man zunächst etwas suchen muss, um das gewünschte zu finden. Ob all dies in einen Zusammenhang steht, vermag ich nicht zu beurteilen, ich glaube aber eher, das dies ein allgemeines Problem ist, über dessen Ursachen ich jetzt auch nichts tiefgründiges sagen könnte. Ich glaube hier gilt es einfach, eine gute Balance zu finden.

Laptops einfach nur hinstellen?

Nein, um Laptops zielgerichtet im Unterricht einzusetzen bedarf es zunächst Überlegungen, wie und in welchem Fach der Einsatz erfolgen soll. Sie müssen fest im Unterrichtsplan verankert werden und selbstverständlich im Kontext mit anderen Lehr- und Lernformen stehen. Das Schöne ist, dazu muss man sich noch nicht einmal etwas Neues einfallen lassen – Konzepte und Beispiele findet man im Internet genug.

Mein Fazit

Wenn ich vor der Wahl stehen würde, ob mein jüngster Sohn (10) auf eine Schule mit Laptops oder eine old-school-school gehen sollte, wüsste ich wie ich mich entscheiden würde.

E-Mail-Interview mit Prof. Michael Rotert

Genau 25 Jahre nach der ersten Mail, die Prof. Michael Rotert damals empfangen hat, hatte ich die Chance ihn kurz zum Thema E-Mail, Schule und Internet per Mail zu befragen.

Jörg Ruckel: Unbestritten haben E-Mails die Kommunikation und das Arbeitsleben nachhaltig verändert. In meiner täglichen Praxis werde ich oft mit Lehrern konfrontiert, die auch der E-Mail sehr unaufgeschlossen entgegentreten. „Die Sprache verkümmert“, „die face-to-face-Kommunikation geht verloren“ und  „E-Mails sind im schulischen Lernen unnötig“ sind häufige Aussagen. Für Sie, der beruflich und in Forschung und Lehre täglich mit dem Kommunikationsmedium zu tun hat (und die Entwicklung von Anbeginn erlebt hat), was würden Sie diesen Lehrern entgegenbringen?

Prof. Michael Rotert: Das erinnert mich an die gleiche Argumentation wie früher, als das Fernsehen neu war: Das verdummt, macht die Augen schlecht, etc. etc. Wenn man mit einer Technologie nicht zurechtkommt, mag man sie nicht und sucht nach allen nur denkbaren Argumenten, um diese Aversion zu stützen. Tatsache ist aber, dass wir und auch die Sprache einer ständigen Entwicklung unterliegt und sich in frühen Zeiten schon aufgeregt haben, wegen der vielen französischen Vokabeln in der deutschen Sprache (Friseur, Trottoir etc. etc.). Heute sind es die englischen Anteile (denglisch) oder die Sprache bei Mail. Entwicklung lässt sich nicht aufhalten, man darf dies aber nicht verteufeln (hat in meiner Jugend schon nichts gebracht), sondern muss dies als Chance betrachten. Gerade von Senioren höre ich, dass sie mit ihren Kindern und Enkeln wieder richtigen Kontakt haben, nachdem sie täglich kurz mailen oder Fotos schicken. Wohlgemerkt, Leute die mit 70 noch neu einsteigen in die Materie. Lehrern, die wie o.a. argumentieren, kann man eigentlich nur die Befähigung für ihren Beruf absprechen, denn gerade sie sollten die Kinder lehren, mit dem Medium korrekt umzugehen. Wer aber das Medium nicht verstanden hat……

Ich fürchte aber prinzipiell, dass solange die PHs und Unis die Lehrer nicht auch in Medienkompetenz ausbilden, diese keine Anhaltspunkte haben, wie man das vermitteln kann. Man muss dann eigentlich auf die nächste Generation von Hochschullehrern rechnen.


Jörg Ruckel: Nicht nur auf politischer Ebene sondern auch unter Lehrern und Eltern wird vorrangig darüber diskutiert, dass das Internet vielfältige Risiken für Kinder und Jugendliche bietet. Ich gehöre zu den Pädagogen, die zunächst Wissen um Chancen und Möglichkeiten vermitteln. Auch aus Ihrer Erfahrung heraus, wo liegen die Chancen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Lernen an Schulen und Hochschulen?

Prof. Michael Rotert: Jede Autostraße bietet Risiken, die Kinder müssen lernen, damit umzugehen, denn fernhalten kann man sicher nicht alles Üble.Das ungeheure Wissen, welches jedem Internetteilnehmer zur Verfügung steht, erlaubt eigentlich der Schule schon sehr frühzeitig die Kinder recherchieren zu lassen und dies vorzutragen. Damit kann die ART VON LERNEN, DIE IM STUDIUM NOTWENDIG IST EIGENTLICH SCHON SEHR FRÜH EINGEFÜHRT WERDEN, bzw. zum selbstständigen Lernen erzogen werden. Die Allgemeinbildung wird es danken! Weiterhin gibt es heute schon Programme mit Erfolgskontrolle für viele schulische Bereiche (sogar Sport), so dass im günstigsten Fall das Internet die Nachhilfe ersetzen kann – auf jeden Fall können Dinge im Krankheitsfall nachgelernt werden. Wenn man den Umfang der im Internet verfügbaren Information betrachtet, dann überwiegen ganz klar die positiven Inhalte. Plakativ gesprochen, wegen 3 toten Autofahrern wird keine Straße geschlossen. Kinder vor allem Übel behüten, gaukelt diesen eine heile Welt vor, die es so einfach nicht gibt – natürlich auch nicht im Internet. Was passiert denn einem Erwachsenen, wenn er die ganzen Kinderkrankheiten erst im Alter bekommt, nur weil die Eltern es vor diesen Krankheiten um jeden Preis geschützt haben?

Professor Michael Rotert ist unter anderem Gründungsmitglied der Internet Society und von DENIC, Vorstandsvorsitzender des eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., Präsident von EuroISPA sowie als Gutachter für die Europäische Kommission, UN und US Dept. of Commerce tätig.


Podcast im Schulunterricht

Podcast ist sicher eine der Web2.0 Anwendungen die geradezu prädestiniert ist, um sie im Unterricht einzusetzen. Sie bietet sowohl für Schüler als auch für Lehrer vielfältige Möglichkeiten.

Grundsätzlich würde ich zwei Formen von Podcast-Einsatz unterscheiden:

  • Podcast als Materialquelle
  • Podcast als kreatives Werkzeug

Als Materialquelle

Podcast werden bereits seit einiger Zeit verstärkt an Universitäten in den USA eingesetzt. Dort bieten immer mehr Lehrende ihren Studenten ihre Vorlesungen zusätzlich als Podcast an. Diese können dann per MP3-Player den Worten ihres Professors im wahrsten Sinne des Wortes „auf Schritt und Tritt“ lauschen. Auch in Deutschland setzt sich dieser Trend fort.

Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, habe ich oft Verben aus dem Englischunterricht, Gedichte und vieles mehr auf meinen Kassettenrekorder aufgenommen und dann immer wieder angehört. Für mich war das eine gute und effektive Lernmethode.

Hier könnten Lehrer für die unterschiedlichsten Fächer Podcasts anbieten, die sich die Schüler dann herunterladen könnten.

Als kreatives Werkzeug

Noch spannender finde ich es, wenn die Schüler auch selbst am Prozeß des podcasten beteiligt sind. Das heißt, sie stellen selber Audiobeiträge her, die dann von anderen genutzt werden.

Hier ist gerade der Fremdsprachenunterricht geeignet. Stellen sie sich vor, Schüler einer Klasse haben immer zu zweit die Aufgabe, am Ende einer oder zwei Schulwochen einen Podcast, passend zum abgearbeiteten Lehrstoff, zu produzieren und hochzuladen.

Was bedeutet das für die Lehrer?

Grundsätzlich muss man feststellen, das sich viele Lehrer in Deutschland vor dieser Anwendung scheuen. Das mag an Unkenntnis, Angst vor Neuem oder im wesentlichen daran liegen, das Lehrer innerhalb ihres Lehrplans wenig Zeit für „Experimente“ sehen.

Sicher muss man sich vorab mit der Technik auseinandersetzen – aber hier kann man auch sehr gut auf die technischen Kompetenzen der Schüler zurückgreifen. Wichtig ist dann, das der Lehrer zumindestens am Anfang die Podcastbeiträge „steuert“ und Tipps und Ideen gibt.

Selbstverständlich ist es dann auch nötig die einzelnen Beiträge zu hören und gegebenenfalls auf inhaltliche Fehler hinzuweisen.

Eine ganz hervorragende Informationsquelle zum Thema Podcast im Schulunterricht ist die Seite von Sebastian J. Dorok und Michael Fromm. Die beiden beschreiben auf ihrer Website die technischen Grundlagen und nennen Beispiele aus ihrer Praxis in der Schule:

http://www.schulpodcasting.info/