Tom Lehel – Zu spät

Einer der Preisträger des Mediasurfers 2009 war das Musikvideo „Geh deinen Weg“, das im Rahmen des HipHop-Camps 2009 auf dem Sensenstein entstanden war. Ich war mit einigen der teilnehmenden Jugendlichen bei der Preisverleihung und der Moderator Tom Lehel sprach uns an und sagte, das er ganz begeistert von dem Video ist. Gemeinsam entstand recht schnell die Idee, gemeinsam ein Video zu einem Tom Lehel Song zu machen.

Das Ergebnis ist nun online. Ein dickes Lob an die Jugendlichen, mit deren Ideen für das Drehbuch und ihrem Engagement beim Dreh ein wunderschönes Video entstanden ist. Gedreht wurde an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel – auch hier unser Dank für die unkomplizierte Drehgenehmigung.

Programm des 5. Trashfilmfestivals in Kassel

Liebe Trashfilmfreunde,

das Programm für das 5. Phantastische Trashfilm Festival steht. Durch das Festival führen die zauberhafte Eva-Maria Balkenhol und der phantastische Stephan Haberzettl. Unter www.spontitotalfilm.com gibt es zusätzlich Fotos zu den Filmen.

Ich hab grad noch mit Ralf Kemper, dem Organistator, telefoniert und er meint, das Einlass erst ab 18 Jahren sein wird.

Freitag 09.10.2009:

Rettet den Gimpel (Thilo Neubauer/Leipzig, 85min)
Er ist bedroht, der Gimpel. Ein Filmteam macht sich auf, den sagenhaften Gimpel zu suchen und ihn zum Paaren zu animieren. Versagen sie, wird der Gimpel unweigerlich aussterben.

Flesh for the King (Markus Wimberger/Wien, 40min)
Ein verrückter Elvis-Imitator, ein zugedröhnter Rockstar, sein gestresster Manager und ein kettenrauchender Inspektor. Das sind die Zutaten für diese skurrile Horror-Groteske.

Morgens um 7 in Deutschland (Corinna Hartmann/Kassel, 3min)
Eine Stewardess und ein Bauarbeiter hinter den Kulissen.

Mobiad (Daniel Hellwig/Kassel, 40min)
Mike und Valentin gelangen auf merkwürdige Weise in die ihnen unbekannte Welt von Mobiad. Dort werden sie von König Emercho verfolgt, sich dessen unbewusst, dass sie für ihn eine tödliche Gefahr darstellen. Von nun an werden sie von Kopfgeldjägern gejagt. Mit Hilfe eines Wanderers und einer jungen Diebin stellen sie sich dem Kampf.

Sadisticum (Sebastian Radtke/München, 57min)
Sadisticum erzählt die Geschichte eines Mannes, für den es im Leben nur eine einzige Aufgabe zu geben scheint, dass quälen und töten seiner Mitmenschen. „Hostel“ und „Saw“ lassen grüßen. Nichts für schwache Nerven.

Dark Awakening (Ole Oberländer/Berlin, 12min)
In dem Kurzfilm „Dark Awakening“ von Ole Oberländer versuchen Satanisten ihren Meister zu beschwören, doch anstelle von Satan erscheint Jesus und das ganze nimmt eine schockierende Wendung.

Stimmabgabe und Bekanntgabe Publikumspreis

Trashwohnzimmer am Freitag (Beiträge laufen in Schleife):
Der Teddybär Komplott (Patrik Ahrend/Kassel, 8min)
Parodie auf viele Filme gedreht am Dörnberg.
Bru-Ce-Kae (Tressco, 14min)
Marianne’s magic gift is abused by her father to make money.
But tonight there is, just maybe, a glimpse of a chance to escape this tragic doom loop once and for all.
Skirl (Ray Juster/Hamburg, 21min)
Serial Killers in Real Love.

Samstag 10.10.2009:

BloodBound (Ully Fleischer/Köln, 102min)
Ein Dämon aus Engelsblut. Ein Geheimbund, der Jahrhunderte überdauerte. Zwei Freunde schlittern in einen Endlosen Krieg.

Kiemen (Anne Winterhager/Grevenbroich, 10min)
Ein Film über den Klimawandel. Zwei Mädchen haben Angst ins ehemals so geliebte Schwimmbad zu gehen. Geht doch in ihrer Schulklasse um, dass auf der Wasseroberfläche Eis wächst und man, – geht man mal Tauchen – ,vielleicht unter Wasser stirbt oder eben schnell Kiemen entwickeln muss um dort leben zu können.

Anywhere Anyone (Noah Hunter/Kassel, 40min)
Ein Auftragskiller, eine Psychotherapeutin, ein rebellisches Kind, ein leidender Verlobter, eine ältere Dame und ein Zeitraum von 18 Stunden, der alle miteinander verbindet.

Mouse Falle (Eckhard Kruse/Heidelberg, 1min)
Ein Mann, eine Maus, eine Falle.

H5N1 (Mark Auerbach/Rostock, 18min)
Ein Forscherteam muss ein, vom Vogelgrippevirus verseuchtes Haus untersuchen – mit gruseligen Folgen.

Nathanael (Felix Metzner, Christina Bachler/Wien, 5min)
Nathanaels Traumwelt, seine Furcht vor dem bösen Optiker Coppola und sein irreales Verlangen nach der mechanischen Puppe Olimpia.

The Labatory of Dr. Rotten (Claudia Rindler/CH Hirzel, 6min)
Tote Föten werden im Labor von Frau Dr. Rotten zum Leben erweckt und dafür ist jedes Mittel recht. Man schreckt vor Herztransplantationen und anderen chirurgischen Eingriffen nicht zurück.

End of Night (Felix Brand/Haverlah, 9min)
In einer abgelegenen Bar treffen sich merkwürdige Gestalten auf den sprichwörtlichen letzten Drink. Leider haben einige einen ungesunden Appetit auf Menschenfleisch mitgebracht.

Stimmabgabe und Bekanntgabe Publikumspreis

Trashwohnzimmer am Samstag (Beiträge laufen in Schleife):
Metal Man (Martin Piwek/Kiel, 8min)
Die Disco-Dancers legen sich mit den falschen Headbangern an. Das wird ihnen zum Verhängnis.
Vampiers in Vienna (Wolf Morrison/Wien, 29min)
Auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters verschlägt es Robert Van Helsing nach Wien, wo sich Vampire eingenistet haben, die dort nicht wirklich auffallen unter all den verrückten Wienern. Er trifft dort auf Graf Dracula und die beiden Schönheiten Isabelle und Pia. Gemeinsam kämpfen sie gegen die fiese Vampire Queen und ihren Punk Freund Morlock, die gemeinsam die Weltherrschaft anstreben und alle Menschen in Vampire verwandeln wollen.

5. Phantastischer Trashfilm Festival 2009

Bereits zum 5. Mal findet in Kassel das „Phantastischer Trashfilm“ Festival statt. Am 9. und 10. Oktober werden in der Kulturfabrik Salzmann Video-Produktionen der Gattung Trash, Horror und Fantasy gezeigt.

trashfilm09

Wer am Festival teilnehmen möchte, hat noch bis zum 30. August Zeit seinen Film einzureichen (Format DVD oder MiniDV):

spontitotalfilm
c/o Ralf Kemper
Langenhofsweg 5
34134 kassel

Mehr Infos zu den vorangegangenen Festivals gibt es bei spontitotalfilm.

Passend zum Festival ist Ralf Kempers Film „Toxic Lullaby“ in diesen Tagen abgedreht. Als kleinen Vorgeschmack gibt es hier den Trailer:

Trailer Toxic Lullaby

Total lokal – Das Fernsehmagazin

Ferienprojekt im Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel

Montag bis Freitag – live und ungeschminkt. In den ersten vier Ferienwochen 13. Juli bis zum 7. August 2009 berichten Jugendliche über Themen aus Kassel und der Region, die sie interessieren. Dieses Projekt wird bereits im zweiten Jahr angeboten und auch diesmal haben sich wieder zahlreiche Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren angemeldet.

totallokalAls ReporterInnen, RedakteurInnen, Kamerafrauen und -männer, CutterInnen und RegisseurInnen sind sie tagsüber unterwegs und abends um 18.15 Uhr geht es dann live auf Sendung (Im digitalen nordhessischen Kabelnetz auf Programmplatz 136, im analogen Kabelnetz für Telekolumbus-Kunden (ehemals ewt) auf S 23, für Unitymedia-Kunden auf K 22).

Infos, Hintergünde und Inhalte findet ihr im Total lokal Blog

Die ersten Sendungen findet ihr online auf der MOK Kassel Website

Unterstützt wird das Projekt von Armin Ruda (MOK Kassel)) und Steffen Ackermann (Freier Kameramann

Ice Age in 3D

bucki

Eigentlich geh ich ja nur äußerst selten ins Kino. Das hängt damit zusammen, das ich die neuen großen Kinopaläste nicht wirklich mag und irgendwie allen alten Kasseler Kinos etwas nachtrauere. Obwohl wir natürlich auch noch zwei schöne kleine Programmkinos haben und da sah ich vor vielen vielen Monaten dann auch meinen letzten Kinofilm: „Hände weg von Mississippi“ – aber eigentlich auch nur deshalb, weil Regisseur Detlev Buck zur Premiere kam. Wobei ich diesen Film, nach dem Buch der  Autorin Cornelia Funke, auch absolut empfehlen kann – nicht nur weil ihn Detlev Buck gemacht hat. Hände weg von Mississippi

Nun ja, wenn man Kinder hat, kommt man aber auch nicht um die großen Blockbuster und Kinopaläste drumherum. So war ich letzten Freitag im Cineplex und sah „Ice Age 3“ in 3D.

Da ich so selten ins Kino gehe kann ich gar nicht sagen ob es einen 3D-Aufschlag auf den normalen Kinopreis gab. Zumindestens musste ich zu dem Eintritt von 9,50 Euro für einen Erwachsenen (6,50 Euro für meinen Sohn) noch je 1,50 Euro extra für die Brillen-Ausleihe bezahlen.

Aber zu dem Film: Die Handlung fand ich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene witzig und ich hab schon auch das eine oder andere Mal richtig lachen müssen. Es war unterhaltsam und es ging um Freundschaft und Abenteuer. Ein guter Familienfilm wie ich finde. Mein Sohn sagte mir aber, das er die ersten beiden Teile besser fand – ok, da kann ich nicht mitreden (werd sie mir aber bestimmt mal auf DVD besorgen und das nachholen).

Die 3D Technik war aber das eigentliche Highlight des Films. Mein letzter 3D Film war Anfang der 80er „Der weiße Hai“ und da gab es noch die altbekannten rot/grün Brillen.

Bei „Ice Age“ ist die Technik eine ganz andere. Die Digital 3D Technologie beruht auf polarisierten Linsen der neuartigen Polarisationsbrillen. Man taucht förmlich in das Geschehen ein, die Farben sind brillant und man erlebt ein gestochen scharfes, faszinierend plastisches Bild. Sehr beindruckend fand ich zum Beispiel die Schneeflocke, die förmlich direkt vor mir schwebte.

Mein Fazit: Durchaus sehenswert!